80 Mannschaften aus fast 50 Jugendfeuerwehren des ganzen Regierungsbezirks waren in den Landkreis Aichach-Friedberg gekommen, um sich – wie alle zwei Jahre – miteinander beim Aktionstag der Jugendfeuerwehr Schwaben miteinander zu messen. Und die Stadt Friedberg zeigte sich an diesem warmen, aber wolkigen Tag von Ihrer besten Wettkampf-Wetter-Seite. Den Startschuss markierte der traditionelle Einmarsch der Wettkampfgruppen mit anschließender Aufstellung. Es folgten ein paar kurze Grußworte von Landrat Dr. Klaus Metzger, Kreisbrandrat Ben Bockemühl, Bezirksjugendwart Willi Sauter und dem Vorsitzenden des Bezirksfeuerwehrverbandes, Michael Seeger.

Gleich anschließend wurde es ernst für die ersten Mannschaften. Einige Gruppen begaben sich gleich Richtung Turnhalle, in der der theoretische Test stattfand. Andere zogen samt Fans weiter auf den Sportplatz, der als Wettbewerbsplatz fungierte. Auf dem Rasen wurden bereits am Vortag vier Wettkampfbahnen mit den bekannten feuerwehrtechnischen Geschicklichkeitsübungen aufgesteckt. Zu diesen Übungen zählen das Kuppeln einer Saug- und einer Druckleitung, Zielwurf mit der Feuerwehrleine und Rollen eines Feuerwehrschlauchs, Anbringen verschiedener Knoten, Durchkriegen eines Tunnels sowie der finale Sprung über einen simulierten „Wassergraben“. Dabei gilt es den Parcours möglichst schnell mit möglichst wenigen Fehlern zu meistern.

Während ein Teil der Wettkampfgruppen auf dem Wettkampfgelände Ihr Bestes gab, konnten sich die gerade nicht startenden Teilnehmer auf dem Volksfestplatz vor dem Feuerwehrhaus die Zeit vertreiben. Nachdem die Feuerwehr Friedberg an diesem Wochenende auch ihr 150-jähriges Bestehen feierte, stand dort ein großes Festzelt und verschiedene Jahrmarkt-Attraktionen wie Schießbuden und Süßigkeitenstände. In der Mitte des Platzes war eine große Ausstellung von Feuerwehr-Oldtimern aufgebaut, die nachmittags dann auch zu einer Ausfahrt aufbrachen. Die Jugendfeuerwehr Schwaben beteiligte sich am Rahmenprogramm mit einem Stand, der von der Bevölkerung gut angenommen wurde. Hier konnten sich interessierte Kinder und Eltern über die Jugendfeuerwehr informieren.

Gegen 14 Uhr fanden sich alle Teilnehmer und Fans dann im Zelt ein – denn jetzt wurde es spannend: Wer hat den Parcours am besten bewältigt? Wer darf sich den begehrten Wanderpokal für die nächsten beiden Jahre ins Feuerwehrhaus stellen? Am Ende war das dann die Jugendfeuerwehr Babenhausen aus dem Landkreis Unterallgäu, die sich den Sieg knapp mit einem Punkt Vorsprung sicherte. Auf dem zweiten Platz folgte die Feuerwehr Eggelstetten (Donau-Ries) und auf dem dritten Rang punktgleich zwei Gruppen aus Buchloe (Ostallgäu).

Die komplette Liste der Wettkampfgruppen gibt es hier als PDF zum Download:  Platzierungen 2014

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